Was sind Thin-Clients?

Was sind Thin-Clients?
Oktober 11 18:11 2013 Print This Article

Computer

In letzter Zeit hört man immer öfter davon, dass Firmen zunehmend von der Verwendung herkömmlicher Computer absehen und stattdessen verstärkt Thin Clients einsetzen, was unter anderem auf das höhere Maß an Datensicherheit, das sie böten, zurückzuführen sei. Aber was sind Thin Clients überhaupt und inwiefern tragen Sie zu mehr Sicherheit bei?

Kurze Begriffserklärung

Gemeinhin werden Geräte, die in ein Firmennetzwerk eingebunden sind, Client (= Kunde) genannt. Selbstverständlich gehören dazu auch die Desktop-Computer der Mitarbeiter, auf denen sich neben vertraulichen Firmendaten auch alle wichtigen Programme zum Arbeiten befinden. Zum Ausführen der Programme müssen die Computer ein ausreichend hohes Leistungsvermögen aufweisen, wodurch sie zwangsläufig sehr teuer in der Anschaffung und im Betrieb sind. Außerdem sind sie anfällig für Schadprogramme sowie Datendiebe, die wichtige Firmendaten entweder über das Internet oder direkt vom Client respektive Computer abzugreifen versuchen. Bei sogenannten Desktop-Virtualisierungen werden hingegen ausnahmslos alle Firmendaten und Programme sowie die Rechenleistung von einem zentralen Punkt aus über das Firmennetzwerk bereitgestellt. Das gleiche gilt fürs Cloud Computing, welches in letzter Instanz nichts anderes als eine Sonderform der Desktop-Virtualisierung. Demzufolge müssen die dabei verwendeten Clients nicht über hochperformante Hardware und/oder enorme Speicherkapazitäten verfügen, weshalb schlanke Endgeräte mit geradezu spartanischer Hardwareausstattung mehr als ausreichend sind. Solche Endgeräte werden Thin Client (=schlanker Kunde) genannt.

Wie tragen Thin Clients zu mehr Sicherheit bei?

Ein entscheidender Sicherheitsaspekt ist schon dadurch gegeben, dass vertrauliche Firmendaten nicht auf viele Endgeräte, sondern nur noch zentral archiviert und verwaltet werden, sodass nunmehr nur noch das Zentralarchiv gegen Datendiebe geschützt werden muss. Ein weiterer Aspekt ist, dass sich auf Thin Clients mit Ausnahme ihres Firmennetzwerks keine Software befindet. Daraus resultiert, dass Datendiebe nicht über Sicherheitslücken auf das Firmennetzwerk und somit auch nicht auf vertrauliche Firmendaten zugreifen können. Ein Beispiel für die erfolgreiche Integration eines weitreichenden Thin Client Netzwerks können Sie sich unter http://www.bdz-presse.de/computer-internet/die-unicon-software-gmbh-realisiert-ein-zentral-verwaltetes-unternehmensnetzwerk-mit-200-000-thin-clients-168815.html anschauen. Das besagte Thin-Client-Betriebssystem kann selbst maßgeblich zu mehr Datensicherheit beitragen, sofern es, wie das auf Linux basierende Betriebssystem eLux, über spezielle Schreibfilter verfügt, die einen Befall durch Computerviren sowie Manipulationen am Thin Client direkt unmöglich machen.

Sicherheitslücken im eigenen System?

Die gebotene Sicherheit ist lediglich eine von vielen Gründen, aufgrund derer Unternehmen verstärkt auf Thin Clients zurückgreifen. Sollten auch Sie über ein sicherheitsgefährdetes Firmensystem verfügen, sollten auch Sie sich in Ihrem eigenen Interesse ausführlicher mit dem Thema Thin-Client-Computing respektive Desktop-Virtualisierung auseinandersetzen.

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