Film Review: Ein Tick anders mit Jasna Fritzi Bauer von Andi Rogenhagen

Film Review: Ein Tick anders mit Jasna Fritzi Bauer von Andi Rogenhagen
Juli 14 07:30 2011 Print This Article

Ein Tick anders

Es gibt eine weitere deutsche Komödie, die sich mit der Krankheit „Tourette-Syndrom“ auseinandersetzt und sie beginnt mit überraschend offenen Aussagen.

Es ist eine unangenehme Krankheit und dazu noch eine seltene. Wie man ganz offensiv und ziemlich selbstbewusst damit umgehen kann, bringt Andi Rogenhagen auf die Leinwand. Die  Newcomerin Jasna Fritzi Bauer überzeugt in diesem Streifen genauso, wie ihr Kollege Florian David  Fitz im ersten Film „Vincent will meer“,  und bringt die Krankheit mit all ihren Symptomen mit ihren Zuckungen, Ticks und verbalen Ausrutschern glaubhaft und realistisch rüber.

Doch in „Ein Tick anders“ spielen auch noch andere Filmeigenschaften eine Rolle. Eva will eben ihr beschütztes Zuhause nicht verlassen und im Gegensatz zu Vincent beginnt sie erst, als der Umzug nach Berlin schon fast im Gange ist, sich zu wehren. In diesem Film sind alle Schauspieler klasse, ob Waldemar Kobus als liebenswerter Papa, der einfach seine Arbeitslosigkeit nicht öffentlich machen will oder die Oma (Renate Delfs), die gewieft ist und gar nicht Oma-like, den Staubsauger schon mal mittels kleiner Feuerwerkskörper schachmatt setzt oder der Möchtegern-Rocker Stefan Kurt, der mit den arteigenen Wörtern seiner Nichte eine Karriere startet.

Man hat das Gefühl, diesen Menschen unendlich lange bei ihrem Alltag zusehen zu wollen, aber das Ende des Films muss natürlich sein, auch wenn es etwas wild zugeht.

[youtube H2TgfFJHaxM]

[youtube ZBuDi9_arGI]

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