Muskelzerfall bei Senioren lässt sich bremsen

Muskelzerfall bei Senioren lässt sich bremsen
Oktober 18 17:41 2013 Print This Article

Senioren

Zu Rhabdomyolyse – zur Auflösung quergestreifter Muskelfasern bei der Skelett-Muskulatur und bei der Herzmuskulatur und dem Zwerchfell kann es bei älteren Menschen sehr schnell kommen, doch auch bei jüngeren Menschen, wenn sie längere Zeit ans Bett gefesselt sind oder an einer endokrinen Störung leiden, wie Nebenniere, Schilddrüse oder Pankreas. Zu Muskelzerfall kann es aber auch kommen wenn das Skelett längere Zeit nicht in Gebrauch war, wie bei Immobilität, aber auch Inaktivität und auch bei Schwerelosigkeit. Schon bei einer kurzen Verweildauer im Krankenhaus, kann ein Kilo Muskulatur verschwunden sein. Doch dass der Körper im Alter abbaut, das lässt sich eben nicht vermeiden.

Ursachen

Wenn der Verlust bzw. der Zerfall an Muskulatur pathologisch wird, spricht man von einer Sarkopenie. Dies ist der Fall, wenn eine niedrige Muskelmasse mit einer niedrigen Muskelkraft bzw. einer schlechten Funktionalität einhergeht. Eine sehr kritische Schwelle wird im Übrigen schon nach einer Woche der Immobilität erreicht. Außer dem Alter bzw. längerem Liegen gibt es noch weitere Faktoren, die eine Sarkopenie verursachen können. Hierzu gehören Kachexie, aber auch Hunger, Malabsorption, wie auch eine Multimedikation. Wenn ein junger, an sich gesunder Mensch, bedingt durch einen Unfall bzw. eine Verletzung über längere Zeit hinweg immobilisiert wird, dann verliert dieser binnen von ca. 28 Tagen ca. 400 Gramm Muskelmasse, was 2 Prozent der „lean leg mass“ entspricht.

Aufbau vorantreiben

Bei älteren Menschen kann dies deutlich mehr sein, nämlich im gleichen Zeitraum rund 1.200 Gramm. Wenn jemand längere Zeit im Bett liegen musste, dann ist es wichtig, dass die Immobilität wieder ausgeglichen und die Muskelmasse wieder aufgebaut wird. Nahrungsergänzungsmittel für den perfekten Muskelaufbau nach einer längeren Erkrankung einzunehmen ist daher sinnvoll, wobei natürlich auch die Ernährung hier eine wichtige Rolle, die möglichst so umgestellt bzw. angepasst werden sollte, damit alles so schnell wie möglich wieder ins Gleichgewicht kommen kann. Allerdings ist der Verlust an Kraft häufig auch noch Monate danach spürbar.

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