Arthrose und Sport, so geht´s

Arthrose und Sport, so geht´s
Juli 27 17:47 2013 Print This Article

Laufen

Menschen die unter Arthrose leiden kennen das Problem mit den schmerzenden Gelenken zu genüge, auch die einfachsten Bewegungen fallen ihnen schwer. Allerdings sollten Patienten auf keinen Fall auf Bewegung verzichten, denn Sport und Arthrose ist nicht nur möglich, sondern sie ergänzen sich. Schon lange sind sich Sportmediziner und Orthopäden einig, dass Bewegungen in bestimmten Maßen durchaus sinnvoll sind bei Arthrose. Die regelmäßige Belastung der Gelenke verschafft nicht nur Beweglichkeit, sondern fördert auch die Stabilität, Koordination und sorgt für ausreichend Kraft in den Gelenken. Auch geschädigte Gelenkknorpel werden effektiver mit den nötigen Nährstoffen beliefert.

Welche Sportart ist die Richtige?

Arthrose ist eine Verschleißerscheinung, die die Gelenke betrifft, daher eignen sich generell Sportarten mit gleichmäßigen und rhythmischen Bewegungsabläufen. Hingegen sollten Sportarten vermieden werden, bei denen es zu plötzlichen Bewegungen kommt. Ärzte raten zudem auch von Extrembelastungen ab und auch von Sport, bei dem übermäßig viel gesprungen werden muss. Arthrosepatienten sollten bei der Auswahl ihrer Sportart folgende Punkte miteinbeziehen bzw. berücksichtigen:

– Kein Sport mit großen Impulsbelastungen
– Kein Sport mit intensiven Drehungen
– Kein Sport mit extremen Bewegungen
– Kein Sport mit zu hohen Belastungen

Diese Sportarten sind optimal

Sporttreibende haben nicht zwangsmäßig ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung von Arthrose, allerdings wurde bei einigen Berufssportlern wie zum Beispiel Fußballer eine erhöhte Verletzungsgefahr festgestellt. Kommt es zu einer Verletzung der Gelenke und wird diese nicht vollständig auskuriert kann sich eine sekundäre Arthrose bilden, hierzu kann auch ein Schmerztest bei hhp.de Aufschluss geben. Klassische Sportarten wie Fahrrad fahren und schwimmen sind optimal. Zum einen sind es gleichmäßige und „sanfte“ Bewegungen und zum anderen sind sie enorm gelenkschonend. Aber auch neue Sportvarianten wie Aquajogging und Nordic Walking werden von Ärzten zunehmend empfohlen. Joggen kann man bis weit ins hohe Alter und belastet die Gelenke mit dem etwa 2,5- bis 3-Fachen des eigenen Körpergewichtes. Auf besonders hartem Boden oder bei Bergläufen steigt die Belastung der Gelenke allerdings. Des Weiteren kann ein entsprechendes Schuhwerk mit einer Dämpfungseigenschaft die Gelenke zusätzliche schonen. Menschen mit Übergewicht und besonders untrainierte Personen sollten als Alternative auf Nordic Walking zurückgreifen. Hier liegt die Gelenkbelastung nur bei dem 1- bis 1,5-Fachen des Körpergewichtes. Die zum Nordic Walking benötigten Teleskopstöcke nehmen ein Teil des Druckes von den Knie-, Sprung- und Hüftgelenken.

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