Bindungsangst – die Angst die eigene Freiheit zu verlieren!

Bindungsangst – die Angst die eigene Freiheit zu verlieren!
Oktober 12 17:14 2010 Print This Article

Die Menschen werden heute immer unabhängiger und flüchten nicht mehr zwangsläufig in Partnerschaften. Es ist durchaus positiv, dass man nicht von einer Beziehung zur nächsten wandert. Leider gibt es aber Menschen, die sich nie darauf einlassen wollen. Sie leiden an Bindungsangst.

Der betroffene Partner mag es einfach nicht verstehen, warum kein enges Zusammenleben stattfinden kann, obwohl die Liebe offensichtlich da ist. Menschen mit Bindungsangst sind nicht gefühlskalt. Im Gegenteil, solche Menschen lieben teilweise von ganzen Herzen. Die Angst die eigene Freiheit zu verlieren ist dabei so groß, dass sie einem sogar Magenschmerzen bereitet. Menschen, die so eine Angst noch nie erlebt haben, können es nachvollziehen. Bindungsängste gibt es auch im Beruf. Der Gedanke jeden Tag von Mo-Fr in eine Arbeit zu fahren, ist für manche Menschen eine totale Qual.

Sie können nicht mehr selbst entscheiden, wann sie arbeiten und wann nicht. Was aber nicht bedeutet, dass solche Kandidaten faul sind. Unter solchen Menschen gibt es sehr viele Freiberufler, die wirklich Tag und Nacht arbeiten. Sie haben immer im Hinterkopf, dass sie nicht eingesperrt sind und jederzeit flüchten können.

Woher Bindungsangst kommt, kann man nicht pauschalisieren. Es kann verschiedene Gründe haben. Probleme in der Kindheit, Mobbing in der Schule oder einfach nur der Drang nach Freiheit. Ist die Bindungsangst schon so stark, dass man seine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann, sollte man unbedingt einen Psychologen aufsuchen. Sonst landet man in einem Teufelskreis, der niemals enden möchte.

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